Entscheidung mit dem letzten Schuss




Bronzemedaille für Raublinger Bogenschützin bei Deutschen Meisterschaften

Bei den deutschen Hallenmeisterschaften im Bogenschießen schaffte einzig die Raublingerin Katharina Bauer den Sprung auf das Treppchen. Die frühere Junioren-Vizeeuropameisterin in der Halle trat erstmals in der Damenklasse an und gewann auf Anhieb die Bronzemedaille. Insgesamt nahmen fünf Schützinnen und Schützen von der SV Pang und der BSG Raubling an den Titelkämpfen teil.

In der Kreissporthalle von Bad Segeberg in Schleswig-Holstein belegte Katharina Bauer in der Qualifikation mit 569 Ringen sensationell den ersten Platz. In den anschließenden Ko-Duellen schoss sich die junge Raublingerin problemlos bis ins Halbfinale. Erst dort musste sie sich der späteren Deutschen Meisterin mit 2 zu 6 geschlagen geben. Das Duell um Platz drei wurde zu einer ungemein spannenden Angelegenheit. Nach einem 0 zu 4-Rückstand gelang es der 20-jährigen, mit jeweils perfekten 30 Ringen zum 4 zu 4 auszugleichen. Da der letzte Satz mit 28 zu 28 Ringen keine Entscheidung brachte, kam es zum Stechen. Das heißt, ein einziger Pfeil entschied über Bronze. Katharina Bauer schoss zuerst und traf perfekt in die 10, die Gegnerin konnte nur mit einer 9 erwidern. Somit stand die Raublingerin auf dem Trepperl.

Als weiterer Schütze der BSG Raubling trat Markus Steiner bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Juniorenklasse an. Er belegte mit 546 Ringen einen tollen 15. Platz in dem großen Teilnehmerfeld.

Für den SV Pang traten drei Schützinnen an. In der Damenaltersklasse mit dem Recurvebogen platzierte sich Beate Pointner mit 533 Ringen auf dem 9. Platz. Pointner war sowohl mit ihrem Ergebnis als auch mit ihrer Platzierung zufrieden. In ihrer Klasse waren 26 Teilnehmerinnen angetreten. Bei Angela Schneider und Christiane Huber lief es nicht so rund, beide kamen nicht richtig in den Wettkampf und mussten sich mit hinteren Platzierungen begnügen. Trotzdem hätte es in der Mannschaftswertung für die drei Damen beinahe noch für einen Platz auf dem Siegertreppchen gereicht. Mit 1517 Ringen platzierten sie sich nach einer furiosen Aufholjagd im 2. Durchgang noch punktgleich neben dem drittplatzierten Team der SG Tell Dietzenbach. Da Dietzenbach aber mehr „Zehner“ erzielte, hatten die Hessinnen in der Endabrechnung das bessere Ende für sich und holten Bronze. Für das Team der SV Pang blieb der undankbare vierte Platz.


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